Arbeiten in Argentinien

Der Arbeitsmarkt in Argentinien für Einwanderer

Grundsätzlich ist es für Einwanderer schwer, eine geeignete Anstellung zu vertretbaren Löhnen zu erhalten. Die offizielle Arbeitslosigkeit liegt zwar ähnlich niedrig wie in Europa, aber in Argentinien wird anders gerechnet und auch gerne zu politischen Zwecken die Statistiken frisiert. Die „subocupación“, also Unterbeschäftigung liegt dagegen wesentlich höher und es gibt eine sehr hohe Schattenwirtschaft bei ausgeprägter Schwarzarbeit.

Sehr gute Spanischkenntnisse sind Vorbedingung für eine Anstellung. Zwar wird in Argentinien teilweise auch Deutsch, Italienisch oder Englisch verstanden, doch ein Auskommen ohne Spanisch ist unmöglich. In Argentinien ist es sicherlich ratsam, seine Fähigkeiten und Kentnisse und evt. auch seine Kontakte nach Europa einzusetzen, um sich längerfristig sebstständig zu machen und sein eigenes Geschäft zu gründen. Als Angestellter ist es ungleich schwieriger, zu einem gewissen Wohlstand zu kommen, denn die Löhne sind in Relation zu den Lebenshaltungskosten gering. Man gibt immer mehr aus als man verdient... Wer ein gewisses Eigenkapital von einigen Zehntausend Euro mitbringt, kann damit bereits den Grundstein der eigenen Existenz legen.

Argentinien hat eine fortschrittliche Arbeits- und Sozialgesetzgebung. Die gesetzlichen Bestimmungen sind für Arbeiter und Angestellte praktisch gleich. In der Praxis werden 40 bis 44 Stunden gearbeitet; die Samstage sind fast durchwegs frei. Dienstleistungen zwischen 21.00 und 6.00 Uhr gelten als Nachtarbeit, ihre Dauer darf 7 Stunden pro Nacht nicht übersteigen. Arbeitet man erst weniger als fünf Jahre bei einem Arbeitgeber, so hat man Anspruch auf mindestens 14 bezahlte Urlaubstage pro Jahr. Dies erhöht sich auf 21 Tage, wenn die Anstellungsdauer mehr als 5 Jahre beträgt. Der Anstellungsvertrag kann mit einer Kündigungsfrist von nur einem Monat aufgelöst werden. Falls der Arbeitnehmer länger als 5 Jahre beim gleichen Arbeitgeber war, beträgt die Kündigungsfrist 2 Monate. Bei Kündigungen durch den Arbeitgeber gibt es entsprechende Entschädigungszahlungen, da keine staatliche Arbeitslosenversicherung existiert.

In Argentinien kommt man als Einwanderer nur zu etwas, wenn man selbständig ist und sein eigenes Geschäft aufmacht bzw. Unternehmen aufbaut. Und hier gibt es noch sehr viele Möglichkeiten. Allerdings ist es nicht leicht, da eine überbordende Bürokratie und zu viele staatliche Interventionen fortschrittlichen Unternehmerschwung schnell ausbremst.

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