Arbeiten in Südafrika

Jobsuche in Südafrika - einfach für Auswanderer?

Südafrika besitzt ein Heer billiger Arbeitskräfte und die Arbeitslosigkeit ist gross. Aus den angrenzenden Nachbarländern drängen legale wie illegale Einwanderer auf den südafrikanischen Arbeitsmarkt. Aber auch aus Indien und Südostasien kommen Auswanderer nach Südafrika. Nur als Fachkraft und qualifizierter Ausbildung / Hochschulabschluss und entsprechender Arbeitserfahrung hat man Chancen auf dem südafrikanischen Arbeitsmarkt. Oder als Selbständiger, der in der Lage ist, sein eigenes Geschäft zu gründen. Nicht zu vergessen sei, dass viele ausgebildete Südafrikaner nach Ende der Apartheid ausgewandert sind, insbesondere nach England, Australien, Neuseeland, Canada und die USA.

Will ein Arbeitgeber einen Ausländer einstellen, muss er zunächst einmal nachweisen, dass für die Tätigkeit kein Einheimischer infrage kommt. Es besteht die Regelung, dass einheimische Arbeitnehmer den Vorrang bei der Arbeitsplatzvergabe haben. Ein Arbeitsvertrag für Ausländer in Südafrika wird also neben Position, Gehalt und Dauer der Beschäftigung auch den genauen Einstellungsgrund enthalten. Daher ist es für Ausländer schwieriger einen Arbeitsplatz zu erhalten als für Einheimische. Doch sollten es einen davon nicht abhalten, sich in diesem faszinierenden und bunten Land um einen Job zu bemühen.

Südafrikaner greifen überwiegend auf persönliche Kontakte bei der Jobsuche zurück. Über diese verfügt ein Neuankömmling in der Regel nicht. Aber man kann seine Bewerbungsunterlagen direkt an Firmen schicken, da viele Jobs garnicht über die offiziellen Kanäle angeboten werden. Zunehmend rekrutieren Firmen ihr Personal auch über Personalvermittlungsfirmen und private Arbeitsvermittler.

Im Internet findet man ein Reihe von Websites, die sich mit Jobangeboten beschäftigen. Zu nennen sei Job Navigator South Africa.
http://www.jobs.co.za/

 

Bewerbungsunterlagen/Resume/CV - Wissenswertes für Einwanderer

Bei der Bewerbung um Jobs in Südafrika benutzt man zwei Formen von Lebensläufen. Man kann anfangs ein “Brief Profile” einreichen, eine Kurzfassung seines Lebenslaufes mit Angaben zu seiner Person, Ausbildung und früheren Jobs. Zeigt ein Arbeitgeber dann Interesse, wird ein “Comprehensive Resume” nachgereicht, der wie folgt aufgebaut ist: Persönliche Angaben mit Namen, Adresse und komplette Kontaktinformationen. Dann folgt der Ausbildungsabschnitt mit den besuchten Schulen, Universitäten, Bildungseinrichtungen, wo und wann und die erreichten Abschlüsse und Zertifikate. Kurz werden alle relevanten weiteren Aktivitäten gelistet.

Die ”Employment History” wird umgekehrt chronologisch gelistet. Für jeden angegeben früheren Job sollte man den Arbeitgeber nennen, den Ort und Arbeitsbereich, die Position und den Beschäftigungszeitraum. Auch der Verantwortungsbereich, die erreichten Ziele und der Grund für die Aufgabe des Jobs sollten genannt werden.  Im letzten Abschnitt nennt man Mitgliedsschaften in Berufsvereinigungen, freiwillige Engagements und zusätzliche persönliche Angaben wie Geburtsdatum, Familienstand, Nationalität, Fremdsprachenkenntnisse. Es ist vorteilhaft, Referenzen mit Kontaktangaben anzugeben. Zum Lebenslauf gehört ein kurzes Bewerbungsanschreiben.

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