Immobilienkauf in Südafrika

Immobilienkauf in Südafrika - Auswandern und ein neues Heim schaffen

Südafrika hat ein sehr fortschrittlichstes Landregistrierungs-System. Es bietet die grösstmögliche Sicherheit hinsichtlich der Besitzverhältnisse an Immobilien. Es gibt detaillierte Auskunft über die Immobilie sowie die jeweiligen Rechte und Belastungen.

 

Kauf über einen Immobilienmakler

Man sollte sich an einen Makler vor Ort wenden und sich über diesen entsprechende Objekte zeigen lassen. Der Makler in Südafrika hat eine größere Bedeutung als in Europa. Er stellt mit den Parteien den Kaufvertrag auf, prüft ihn und fungiert meistens auch noch als Zeuge für die Unterschrift. Der Immobilienmakler sollte ein Mitglied des "Estate Agents Board of South Africa" sein. Durch diese Mitgliedschaft ist gewährleistet, dass das beim Makler geführte Treuhandkonto durch das "Treufondzertifikat" abgesichert ist.

 

Kaufvertrag - wichtig zu wissen für Einwanderer

Der Immobilien-Kauf wird durch ein Kauf-Angebot ("offer to purchase") vorbereitet, d.h. der Kunde gibt auf einem entsprechenden Vordruck seine Kauf-Offerte ab. Dieses "Kaufangebot“ wird es durch die Akzeptanz und Unterschrift des Verkäufers zu einem rechtlich bindenden Kaufvertrag. Im daraufhin zu unterzeichnenden Kaufvertrag („agreement of sale“) ist vorgesehen, daß in der Regel 10 % des Kaufpreises als Anzahlung innerhalb einer vereinbarten Frist (ca. 2 Wochen) auf ein Anderkonto des Maklers zu zahlen ist. Makler und Notare haben strenge staatliche Auflagen hinsichtlich der bei Ihnen geführten Treuhandkonten, so daß man vor Veruntreuung sicher sein kann. Der Rest des Kaufpreises muß bei Grundbucheintrag an den Notar gezahlt werden. Die geleistete Anzahlung, von der der Makler üblicherweise seine Provision (maximal 7,5 % des Kaufpreises) einbehält, wird nach erfolgtem Eintrag ins Grundbuch vom Makler an den Notar überwiesen. Die Provision wird in der Regel vom Verkäufer – und nicht wie in Europa vom Käufer - getragen. In wenigen Ausnahmefällen kann auch eine andere Regelung vereinbart werden.

 

Finanzierung - möglich für frisch Eingewanderte?

Bei Finanzierung über eine Hypothek ist eine Bestätigung des Kreditinstitutes vorzulegen. Der Grundbucheintrag erfolgt innerhalb von 4-8 Wochen. Ausländer können durch eine südafrikanische Großbank bis zu 50 % des Wertes einer Immobilie finanzieren. Es muß jedoch sichergestellt sein, daß Zins und Tilgung entweder durch lokale Geschäfts- oder Mieteinnahmen oder durch einen Dauerauftrag aus dem Ausland bezahlt werden.

 

Kosten des Immobilienerwerbes

Maklerprovision („agents commission“): maximal 7,5 % + 14 % MwSt bei allen Maklern. Die Provision wird vom Verkäufer getragen.

Überschreibungskosten („transfer costs“): Die Notar-Kosten werden nach der Notar-Gebührenverordnung berechnet und liegen zwischen 1,5 und 2 % des Kaufpreises. Diese Kosten werden vom Käufer getragen.

Grunderwerbssteuer („transfer duty“) für Privatpersonen: diese liegt ja nach Höhe des Kaufpreis zwischen ca. 1,25 – 7,2 % des Kaufpreises und ist vom Käufer zu bezahlen. Bei juristischen Personen (Gesellschaften) beträgt die Grunderwerbssteuer generell 10 % des Kaufpreises.

 

Mehrwertsteuer (VAT):

Im Fall der juristischen Person muss der Verkäufer der Immobilie 14 % VAT abführen. Ist der Käufer eine juristische Person, so kann dieser dann 14 % VAT bei der SARS (südafrikanische Steuerbehörde) anmelden und zurück erhalten. Dieses ist wiederum bei einem zukünftigen Weiterverkauf neben der CGT (Capital Gains Tax = Kapitalertragssteuer) zu berücksichtigen.

 

Immobilienerwerb durch Ausländer ("Non-Residents")

Die Südafrikanische Reservebank bezeichnet Ausländer - gleich, ob es sich um natürliche oder juristische Personen handelt, deren normaler Wohnort außerhalb des gemeinsamen südafrikanischen Währungsgebietes liegt, als "non-residents". Diese Ausländer können in Südafrika unbegrenzt Immobilien erwerben, unterliegen aber bestimmten Vorschriften: Für den Devisen-Transfer zur Zahlung einer Immobilie muß ein sog. "Non-Resident"-Konto bei einer südafrikanischen Großbank eröffnet werden. Es genügt die Vorlage des Passes und eine Einzahlung von wenigen tausend Rand. Alle Gelder, die auf diesem "Non-Resident"- Konto eingehen, werden automatisch über die Reserve Bank geleitet. Alle Beträge, auch Gewinne aus Festgeldanlagen, Mieteinnahmen etc. können daher dann auch von diesem Konto später jederzeit wieder ins Ausland transferiert werden.

Der "Non-Resident" kann in Südafrika bei den üblichen Großbanken meistens nur bis zu 50 % des Wertes einer Immobilie finanzieren. Der andere Teil muss aus dem Ausland transferiert werden. Die Rückzahlung einer Hypothek muß entweder durch Mieteinnahmen vor Ort oder aber durch regelmäßigen Transfer aus dem Ausland (über das "Non-Resident"-Konto) garantiert werden. Da die Hypothekenzinsen in Südafrika jedoch sehr hoch sind, empfiehlt es sich - falls möglich - im Ausland zu finanzieren. Mieterträge muß der "Non-Resident" in Südafrika versteuern.

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